Was ist wichtiger als ein Sixpack?
Es gibt etwas Wichtigeres als einen Sixpack – ja, auch im Sommer! Es handelt sich um einen niedrigen Bauchfettwert. Viele Fragen sich, ob das nicht das Gleiche ist. Nein, nicht ganz!

Alle, die einen Sixpack zeigen wollen, legen den Fokus auf das Fett, das direkt unter der Haut gespeichert ist. Anders gesagt: je dünner die Hautfalten sind, desto größer ist die Chance, dass sich unser Sixpack gut zeigt. Das Bauchfett hingegen, befindet sich tiefer unter der Bauchmuskulatur, im Bauchraum, ganz nah an den inneren Organen und schützt diese vor mechanischen Reizen. Außerdem ist es ein guter Energiespeicher. Wenn aber zu viel vom viszeralen Fett gespeichert wird, kann es zu Gesundheitsstörungen kommen. Zu viel viszerales Fett bedeutet ein erhöhtes Risiko für z. B. Zuckerkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs oder auch Alzheimer.

Das viszerale Fett ist stoffwechselaktiv, was einerseits endokrin schädlich ist, andererseits erlaubt es dem Körper einen schnellen Zugriff zu diesen Energiereserven. Praktisch erzielt man relativ schnelle Ergebnisse beim gezielten Abnehmen in diesem Bereich. Fallstudien zeigen deutliche Veränderungen schon nach 3-4 Wochen regelmässigen Trainings. Bei verschiedenen Personen, die an einem speziellen Projekt bei Greg-Personaltraining teilgenommen haben, wurde das Niveau des viszeralen Fetts mittels einem InBody Gerät (Bioimpendanzanalyse) gemessen. Diese moderne und schnelle Messmethode stellt uns 2 verschiedene Bauchfett-Indikatoren zur Verfügung:

  • Viszerale Fett-Skala von InBody. In der InBody-Skala sind alle Werten höher als 9 schlecht, d.h.: sie bedeuten ein erhöhtes Risiko der oben genannten Krankheiten
  • WHR (Waist to Hip Ratio) berechnet das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang. Hier gibt es für Frauen einen kritischen Wert von 0,85 und für Männer 0,95.

Die erste Messung wurde jeweils vor der ersten Trainingseinheit durchgeführt. Die zweite Messung hat nach 2-4 Wochen stattgefunden. Alle Teilnehmer haben mindestens 2-mal pro Woche gezielt trainiert. Alle 4 Teilnehmer waren vor der ersten Messung längere Zeit sportlich inaktiv. 3 Personen hatten keine Diätveränderungen, 1 Person in der Gruppe hat leicht eine eigene Diät angepasst (ohne einen festen Plan, aber nach Tipps).

Befundbogen

Befund A
Frau, Altersgruppe: 40+, Trainingshäufigkeit: 8x in 3 Wochen, Diätanpassung: nein. Die Person hat in den ersten 3 Trainingswochen 2,7 Kg Fettmasse verloren = -0,9 Kg pro Woche.
Befund B
Befundbogen B“]Frau, Altersgruppe: 40+, Trainingshäufigkeit: 10x in 4 Wochen, Diätanpassung: nein. Die Person hat 2,4 Kg Fettmasse verloren = -0,6 Kg pro Woche.
Befund C
Mann, Altersgruppe: 50+, Trainingshäufigkeit: 10x in 2 Wochen, Diätanpassung: nein. Die Person hat bis zur zweiten Messung nur 2 Wochen, aber fast täglich, ca. 40 Min. trainiert und 2 Kg Fettmasse abgebaut. Das bedeutet -1 Kg pro Woche.
Befund D
Frau, Altersgruppe: 30+, Trainingshäufigkeit: 10x in 5 Wochen, Diätanpassung: ja. Die Person hat 3,2 Kg Fettmasse abgenommen = -0,64 Kg pro Woche.

Greg_Lipski_Logo_1_Fazit: Bei allen Personen, die am Projekt teilgenommen haben, wurden die Bauchfettwerte positiv verändert. Bei den meisten sind die Taillen-Hüft-Verhältnis-Werte (also auch Bauchumfang) gesunken! Weniger Bauchfett bedeutet mehr Gesundheit und verbesserte Körperoptik.

Ein gezieltes Training kann sehr schnell zum Fettabbau führen, was nicht nur unsere Gesundheit fördert, sondern auch ein wichtiger Schritt Richtung 6-Pack ist ☺

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